Anya Sheade (*1971)

Das inhaltliche und formale (Un-) Ordnungsprinzip der Performances von Anya Sheade zeichnet sich durch Widersprüchlichkeit und Unvorhersehbarkeit aus. Deren experimenteller und exploratorischer Charakter lässt sich nicht nur aus der Kunst, sondern auch aus der wissenschaftlichen Methodik und dem Spieltrieb herleiten.

Performance in der Ausstellung Herrenlos

1991                 Abitur am Georg-Büchner-Gymnasium (Bad Vilbel)

1985 – 95        Tanzausbildung in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz (u.a. Frankfurt/M., Wien, New York und Los Angeles)

1991 - 94         Studium der Psychologie und Kunstgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main

1994 - 2001     Studium an der Städelschule, Hochschule für bildende Künste, Frankfurt / Main, Klasse für Interdisziplinäre Kunst bei Hermann Nitsch;

                           Abschluss als Meisterschülerin von Hermann Nitsch

2001 – 2002    Aufbaustudium der visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach

2003 – 2004    künstlerische Lehrtätigkeit und Entwicklung künstlerischer Förderprojekte im Auftrag des italienischen Bildungsministeriums

                           Durchführung eines „kunst-kybernetischen Seminars“ bei der Hochbegabtenförderung

seit 2005          diverse Tätigkeiten als ‚(ghost)writer’ kunstwissenschaftlicher Texte

 

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