Presseberichte

Über die aktuelle Ausstellung SPURLOS in der Brücke 66

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Januar 2011

faz_spurlos

Frankfurter Rundschau, 8./9. Januar 2011

Frankfurter Rundschau spurlos

Frankfurter Neue Presse, 11. Januar 2011

Frankfurter Neue Presse spurlos

 

Über den Ausstellungsraum COMA im UFO

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. November 2008

Bodenlos

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. November 2008

Bodenlos FAZ1

Frankfurter Rundschau. 1. November 2008

Bodenlos Rundschau

 

Über den Ausstellungsraum COMA im Signum

Frankfurter Rundschau vom 16. Mai 2008

Journal Frankfurt vom 16. Mai 2008

Museumsblog vom 22.5.08

Wenn Kunst sprachlos macht
Die Frankfurter Kunstszene boomt, auch jenseits von den gut ausgestatteten Häsuern am Museumsufer. Das erste Mal zeigten die beiden Kuratorinnen von COMA in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Möbelhauses zeitgenössisches künstlerisches Schaffen (hier im Museumsblog). Dann diente ein leeres Lagerhaus, genannt Balken, als Ausstellungsort. Nun laden uns Mia Beck und Coco Hauschel in ein typisches Frankfurter Bürohaus ein. In einer etwas seelenlos wirkenden Etage, in der sonst vielleicht Architekten oder Graphiker sitzen, hat nun die Ausstellung "Sprachlos" Unterschlupf gefunden. Neun KünstlerInnen nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet stellen ihre (Sprach-)Kunst vor. Die Zusammenstellung ist wirklich gelungen, sie ist vielseitig und abwechslungsreich. Sehr witzig und tiefgründig sind etwa die Zeichnungen von Markus Vater, der so manchen Gedanken auf perfide Weise illustriert. Ina Kurz, die Macherin von Maegde und Knechte, ist mit T-Shirts vertreten, auf denen je eine Seite ihres Romans abgedruckt ist. Eva Köstner begeistert mit einer Wort-Videoinstallation - um nur einige Werke zu nennen. Und was hier wie Werbung klingt, soll auch Werbung sein: denn in der Ausstellung stecken wenig (Sponsoren-)Gelder, aber viel Herzblut und Leidenschaft der Veranstalterinnen. Ich bin gespannt, wohin wir das nächste Mal mitgenommen werden! (Nina Gorgus)

 

Über den Ausstellungsraum BALKEN

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Oktober 2007

Welt Kompakt vom 30. Juli 2007

 

Journal Frankfurt vom 16. Juli 2007

 

Frankfurter Rundschau vom 7. Juli 2007

 

 

Über den Ausstellungsraum helberger 23

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. Juli 2007

 

Frankfurter Rundschau vom 31. Mai 2007

 

Journal Frankfurt vom 13. Juli 2007

 

Ausserdem zwei Internet-Beiträge zum helberger 23 ausstellungsraum:

Museumsblog

"3.6.07
Frankfurts Kunstszene boomt
Innerhalb von nur drei Wochen haben drei kreative Menschen eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann. Helberger 23 nennt sich das Projekt: Helberger ist ein ehemaliges Möbelkaufhaus in der Innenstadt von Frankfurt, das vor einiger Zeit geschlossen hat. Da, wo einst Schlafzimmer und Sofas aufgebaut waren, wird nun Kunst von 23 KünstlerInnen gezeigt. Fotografie, Video, Malerei, Zeichnung, Wandmalerei, Skulptur und Installationen fügen sich wunderbar in das nischenartig strukturierte Geschoß ein. Es ist eine Fläche, der man es anmerkt, dass einmal hier Dinge in Szene gesetzt wurden. Die Ausstellung profitiert vom edlen Ambiente mit hellgrauem Teppichboden, blitzeweißen Wänden und gezielter Beleuchtung. Von den 23 KünstlerInnen stechen insbesondere drei hervor: Die grellen, orange-grünen Bilder von Stefan Bressel, die man aber lieber nicht in seinem Wohnzimmer hängen haben möchte, da ein Augenflimmern vorprogrammiert ist; die Bild-Ton-Installation der Hamburger Künstlerin Ina Hattebier, die verschiedene Motive aus dem Alltag, die doch etwas gemeinsam haben, an die Wand projiziert; und die Bilder von Michael Wagener, der Collagen aus Landkarten auf verblüffende Weise collagiert und der zugleich einer der drei Kuratoren der Ausstellung ist. Es ist eine Ausstellung, die Spass macht, und die ein schönes Spektrum zeitgenössischen Kunstschaffens bietet. Bis zum Ende des Jahres - so lange steht der Raum zur Verfügung - sind Einzelausstellungen der 23 KünstlerInnen geplant.

helberger 23 - Große Friedberger Straße 23 HH - 60313 Frankfurt am Main
1. Juni - 1. Juli 2007, Do 18 - 21 und So 15 - 18 Uhr
Kontakt: info(at)helberger23ausstellungsraum
www.helberger23ausstellungsraum.de
Labels: zeitgenössische Kunst

Geschrieben von Nina Gorgus um 12:08"

 

Die Dschungel.Anderswelt

"Paul Reichenbachs Montag, der 4. Juni 2007. Vernissage , Mozart & Rad.


Auf dem Weg von innen nach außen
und umgekehrt lässt sich nichts überfliegen. Ernst Bloch

Freitag. Die >>>Vernissage im helberger 23 – ausstellungsraum war eine Überraschung. Die großzügig von der Fa. Helberger an die Ausstellungsmachermacher überlassenen Räume bieten eine riesige Fläche in der die unterschiedlichsten Bilder, Skulpturen und Installationen auf nicht gedrängte Weise miteinander ins Gespräch kommen. Ich war recht früh da und konnte, bevor Massen in die Galerie strömten, wie ein Dandy a la Baudelaire durch den Raum flanieren. Die eingezogenen Wände strukturierten den Raum, ohne ihn zu begrenzen. Eine helle, einladende, entspannende Offenheit versetzte mich in die Stimmung des Flaneurs, der durch die Halle wie durch benjaminsche Passagen spazierte. Das setzt die Lust am Staunen voraus. Und die hatte ich. Bis auf Wandinstallationen von >>>Deniz Alt, bei denen ich den Eindruck einer marktkonformen geometrischen „art deco“, obwohl handwerklich bewunderungswert gemacht, nicht loswurde, staunte der Laie in mir. Von den vielfältigen, kreativen Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler, die den Verlockungen des Marktes im helberger 23, mit bravour Widerstand leisten, war ich hellauf begeistert. Es würde im Moment zuviel Zeit beanspruchen auf einzelne Arbeiten näher einzugehen. Bewusste oder zufällige Korrespondenz und Abgrenzung, der dort ausgestellten Werke, erleichterten die ästhetische Rezeption und schufen eine sich daraus entwickelnde Kontemplation, die mich genießerisch Abstand wahren ließ.
Als gegen 22.00 Uhr die Räume sich endgültig füllten, floh ich die Menge und fuhr sichtlich angetörnt nach Haus. Die ganze Ausstellung ist ein Gesamtkunstwerk, das neugierig auf in Zukunft geplante Einzelprojekte macht."